Biografie

Liebe Leserin, lieber Leser

Vor über zwanzig Jahren entdeckte ich meine Leidenschaft für den Orient. Fasziniert vom rhythmisch-melodiösen Klang der arabischen Musik und begeistert vom orientalischen Tanz machte ich mich auf den Weg in die Vereinigten Arabischen Emirate. Aus meiner Reise wurde ein dreijähriger Aufenthalt - und aus meiner Faszination entstand eine tiefe Verbundenheit mit dem Land, seinen Menschen und seiner geheimnisvollen Kultur.
Nach meiner Rückkehr begann ich die Ausbildung zur orientalischen Tanzpädagogin und vertiefte mein Wissen bei verschiedenen Lehrerinnen und Lehrern aus der ganzen Welt. Seither unterrichte ich orientalischen Tanz und engagiere mich für den Austausch zwischen den Kulturen. Immer häufiger wurde ich mit der Organisation von Firmen- und Privatanlässen beauftragt. Zudem habe ich in Baden von 2007 - 2010 die Orient-Disco ins Leben gerufen mit dem Ziel der Tanz- und Kulturvermittlung.
Neben meinem Angebot im Tanz- und Eventbereich bin ich als Sozialarbeiterin in verschiedenen Integrationsprojekten tätig. Mein Masterstudium (FH) in «Prävention/Gesundheitsförderung mit Schwerpunkt transkulturelle Kompetenzen» ist in meiner sozialpädagogischen und kulturellen Arbeit eine wertvolle Unterstützung.

Ihre Katharina Barandun [643 KB]

Events

Tanz der Kulturen

Obwohl der Bauchtanz und die arabische Musik hierzulande sehr beliebt sind, existieren noch immer viele Vorurteile gegenüber dem Orient und seinen Menschen. Diese Voreingenommenheit ist mir nach der Rückkehr aus den Vereinigten Arabischen Emiraten besonders aufgefallen. Nachdem ich die arabische Kultur während vielen Jahren kennen und auch lieben gelernt habe, entschloss ich mich, diesen einseitig negativen Bildern meine positiven Eindrücke entgegenzusetzen. Aus diesem Gedanken heraus entstand vor ein paar Jahren die Orient-Disco in Baden und hat bis 2010 grossen Anklang gefunden.
Die Tanznächte haben eine Plattform geschaffen, wo sich Menschen aus Ost und West begegnen können. So findet bei orientalischen Klängen und einer einmaligen Atmosphäre eine ganz neue Form von kulturellem Austausch statt – stimmungsvoll, unkonventionell und voller Lebensfreude. Doch überzeugen Sie sich selbst und tauchen Sie ein in dieses musikalische und kulinarische Sinneserlebnis aus 1001 Nacht.

Sie planen einen besonderen Firmenanlass? Ihre beste Freundin feiert einen runden Geburtstag? Ihr Team ist für die Organisation eines Mitarbeiterevents verantwortlich? Dann ist ein stimmungsvoller Orientabend genau das Richtige für Sie. Dank meines Netzwerks aus Profis organisiere ich für Sie den ganz besonderen Anlass, abgestimmt auf Ihre individuellen Bedürfnisse. Von arabischen-exotischen Gaumen-freuden über farbenfrohe Dekorationen bis hin zu mystischen Märchenabenden und orientalischen Tanzeinlagen – gemeinsam mit meinen Partnern kreiere ich für Sie den perfekten Anlass.
Übrigens: Orientalische Anlässe stossen auch bei Kindern auf grosse Begeisterung. Beispielsweise dann, wenn sie zuerst einer geheimnisvollen Geschichte lauschen, danach ihr eigenes Tanzkostüm nähen und zum Abschluss noch einen einfachen orientalischen Tanz lernen. So verwandle ich mit Vergnügen jeden Kindergeburtstag in einen märchenhaft-exotischen Orient-Nachmittag.

Ist Ihr Interesse geweckt? Dann lassen Sie uns über eine mögliche Zusammenarbeit sprechen. Ich freue mich auf unser unverbindliches Erstgespräch.

Flyer aus vergangenen Events:
Oriental Moods [3'670 KB]
Frauengeschichten [3'013 KB]
Disco Oriental [1'487 KB]
Disco Oriental [4'688 KB]
Disco Oriental [3'465 KB]
Disco Oriental [4'881 KB]
Disco Oriental [1'496 KB]

Der Tanz

DER TANZ VON SEINEN FRÜHANFÄNGEN BIS HEUTE

Der Frühmensch zeigte in seinen Symbolen das „Eins-Sein mit der Welt“, aus denen sich Mythen und Rituale formten und Tanz, Körper und Psyche als Einheit verstanden wurden. Durch Rituale und den damit verbundenen Bewegungen wurden nicht nur die Bande zwischen den Mitgliedern der Gemeinschaft gestärkt, der Freude und dem Vergnügen Ausdruck verliehen, sondern auch das Leben gepriesen. Die Menschen versuchten aus dem Rätsel der Existenz, vor allem Geburt und Tod zu verstehen. Durch Bewegung und Tanz wurde die Sehnsucht ausgedrückt, über sich selber hinauszuwachsen und sich dem Göttlichen zu nähern. Das Gebet wurde als etwas Allumfassendes verstanden, bei dem der Mensch seinen Emotionen und Gefühlen keine Grenze setzte.

Eine professionelle Tänzerin tanzt meistens „Raqs schaki“, welcher indische, persische, türkische und auch westliche Ballettelemente in sich aufgenommen hat. Bis auf den heutigen Tag gibt es den Beruf der Solo-Tänzerin. In der arabischen Welt ist die orientalische Tänzerin an gesellschaftlichen Anlässen wie Hochzeiten, Beschneidungsfeiern und anderen Festen nicht weg zu denken. Auf öffentlichen Strassen hingegen, wie sich die Berufstänzerinnen früher zeigten, ist der Tanz für Frauen Tabu. Im Laufe der neuen Islamisierung des Landes haben Tänzerinnen auch gesellschaftlich einen schweren Stand und werden kaum als Künstlerinnen anerkannt. Der orientalische Tanz entwickelt sich aufgrund der eher politisch-religiösen Entwicklung in Ägypten in den letzten vierzig Jahren auch im Westen stetig weiter. Heute werden Fusionen zwischen Hip Hop, Andalusisch, modern und neuerdings Tribal (eine Fusion zwischen Hip Hop und Beduinentanz) in jedem Tanzstudio angeboten. Bühnendarbietungen sind in allen Variationen und auf der ganzen Welt zu sehen.

Die arabische Musik hat eine lange Tradition. Sie entstand an den Höfen der Dynastien des islamischen Weltenreichs und erlebte ihre Blütenzeit vom 7. Jahrhundert bis zum Fall Bagdad im 13. Jahrhundert. Die arabische Musik ist primär melodisch bestimmte Kunst. Die Melodien werden aus einer grossen Vielzahl von Melodiequellen, den so genannten Maqamat gebildet. In den arabischen Musikschriften sind 52 Maqamat belegt, von denen mindestens zwölf häufig verwendet werden. Diese Melodiemodelle enthalten mehr Töne pro Oktave als die westliche Tonleiter und weisen auch wesentlich kleinere Intervalle auf. Der Klang der arabischen Musik wird von der Melodie beherrscht, was dem Musizierenden eine äusserst nuancierte Vortragsweise ermöglicht und grossen Spielraum für kreative Improvisation gibt. Charakteristisch sind ausserdem durchgehende und oft komplizierte Verzierungen. Die rhythmische Struktur arabischer Musik ist ebenfalls sehr komplex. Ein Rhythmuszyklus hat gewöhnlich bis zu 48 Taktschläge und enthält mehrere teilbetonte „Tum“ und betonte „Tak“ sowie Pausen. Das Beherrschen dieser Melodie- und Rhythmussysteme ist eine Voraussetzung für das Komponieren und Vortragen arabischer Musik. Die Art und Weise wie ein Musiker improvisiert, hängt von der Resonanz des Publikums ab (Musikseminar Arabic Music moves West, Schweizer Radio DRS, Marianne Berna 2001).
Musik und Kompositionen aus Kairo, z.B. Abdel Wahab, um Kalthum und Farid el-Atrahe, haben die ganze arabische Welt beeinflusst.

Kurse und Workshops

BAUCHTANZ - EIN TANZ MIT GEFÜHLEN
Die Tanzbewegungen des orientalischen Tanzes stehen im Zusammenhang mit dem Körperzentrum. Die Taille bildet die Trennlinie zwischen dem oberen und dem unteren Teil des Körpers. Die Wirbelsäule ist die Trägerin aller Organe und bringt das Becken in Balance. Im orientalischen Tanz übernimmt das Becken die Führung. Alle weiteren Bewegungen werden draus abgeleitet. Durch die freien Bewegungen des Beckens werden nicht nur die Wirbelsäule, sondern alle inneren Organe aktiviert. Wie bei allen Arten von Meditation wird darauf geachtet, die Wirbelsäule gerade zu halte. Denn die feinstoffliche Energie, die zur Bewusstseinserweiterung führt, steigt vom unteren Ende der Wirbelsäule bis hinauf zum Kopf und über den Scheitel und tritt dann nach oben hinaus. Durch die kreisenden, schwingenden und spiralförmigen Bewegungen des orientalischen Tanzes werden die schlummernden Energien aktiviert und vom Körper aufgenommen. Zudem bietet der Tanz die Möglichkeit, die eigene Kreativität auszuleben (Al Rawi:1999).
Um diesen Tanz auszuführen, ist es egal, ob man alt oder jung ist, dick oder dünn, den gesellschaftlichen Massstäben entspricht oder nicht. Der orientalische Tanz ist die Lebenserfahrung, zum Wohlbefinden und Sinnlichkeit der Frau. Ein typisches Merkmal des orientalischen Tanzes ist die Isolationstechnik, d.h. die Fähigkeit einzelne Körperzentren unabhängig voneinander zu bewegen. Verglichen mit westlichen Tänzen ist der orientalische Tanz ein erdverbundener Tanz. Der Schwerpunkt der Bewegung liegt im Becken. Für mich ist der orientalische Tanz Ausdruck von Leidenschaft, Energie und Stolz. In meinem Unterricht verbinde ich fundiertes pädagogisches Wissen mit kulturellen Kenntnissen. Das Kursangebot richtet sich an Frauen, wobei Alter, Kondition und Figur keine Rolle spielen. In meinen Kursen sind die Freude an der Bewegung und die Neugierde auf ein ganz besonderes Tanzerlebnis wichtig. Aus frauenspezifischen Bewegungen entstehen bewegte Frauen!
Auf Anfrage kreiere ich Ihren Kurs- oder Workshop am Ort Ihrer Wahl.

Workshopthemen:
Salsa-Oriental
Samba-Oriental
Tanzen mit dem Schwert
Tanzen mit dem Shamaidan
Tanzen mit Isis Wings
Tanzen mit Trommeln

Referenzen

Worldmusikfestival Weissenstein, www.uhuru.ch
Mädchenwoche "Girlzone" 2002, Solothurn, www.altesspital.ch
Geschichten - Düfte - Essen, Subkultur Ennetbaden und Spielraum Sarmensdorf 2005
Integrationstag "Power of Integration", Baden 2006
Kultur, Baden 2006
Offene Höfe Zurzach, 2007
Jugendclub weisser Keller, Baden 2007
Oriental Moods, Zürich 2009/2010
Schulprojekt, Olten 2007
Lilith, www.lillit.ch
Roystone Maldoon, Spring, Zürich 15. & 16. April 2011
Kulturnacht Liestal Oktober 2012
Frauengeschichten 2013
Sporttag Kanti Baden 4. Juni 2013
20-jähriges Jubiläum EAT&MEET Ennetbaden März 2017
Sporttag Kanti Baden Mai 2019

Bilder Schülerinnen

Frauengeschichten

Tanzshows

Alle Rechte Vorbehalten